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Tierschützer fordern Kastrationspflicht für Katzen!

 

Wie Sie sicher aus den Medien, aus Berichten der Tierschutzorganisationen, oder durch eigene Erfahrungen wissen, stellt die unkontrollierte Vermehrung unzähliger Katzen uns alle vor ein großes Problem.

 

Zwei-drei mal im Jahr bringen zahlreiche Katzen ihre Welpen zur Welt.


Es sind einmal die verwilderten Hauskatzen, die fälschlicher weise oft als „wilde Katzen“ bezeichnet werden, dabei handelt es sich hier um Tiere, die einmal ein Zuhause hatten und es tragischer weise meistens durch Aussetzen verloren haben. Vor allem diese ehemaligen Halter der nun herrenlosen unkastrierten Katzen sind Schuld an den vielen Katzenansammlungen vor denen die Tierschützer fassungslos stehen. Es geht aber auch um normale Hauskatzen, deren Besitzer aus Gedankenlosigkeit, oder noch schlimmer, aus Verantwortungslosigkeit ihre Tiere nicht kastrieren lassen. 

Die ehemaligen Hauskatzen führen meistens ein erbarmungswürdiges Leben.

Jahrelang sind sie den Witterungeinflüssen, wie Kälte und Regen hilflos ausgesetzt, hungern, erkranken und werden von vielen Menschen gejagt und vertrieben, wenn sie um Futter bettelnd umherziehen.

Oftmals schon sehr krank , bekommen sie dann ihre Babys in Straßengräben, unter Büschen, Holzstapeln, oder im freien Feld. Haben sie doch ein trockenes und ruhiges Plätzchen in Menschennähe gefunden, fühlen sich viele Menschen belästigt und verjagen das Muttertier und töten die Katzenbabys. Viele dieser bemitleidenswerten, kleinen Kreaturen verenden jedoch qualvoll, u.a. weil ihre hungernden Mütter sie nicht ernähren können.

Was muß in einer Katzenmutter vorgehen, die ihre Kinder, eines nach dem anderen, sterben sieht?!

Wir wissen es nicht und können es uns nicht vorstellen. Aber wir wissen, daß auch Tiere, genau wie wir, Trauer und Schmerz empfinden können.

Wenn das Schicksal es gut mit Ihnen meint, treffen Sie auf Menschen, die sich ihrer erbarmen und sie in ein Tierheim bringen. Hier stehen die Tierschützer dann vor einem Muttertier, daß starr vor Angst ist, oder sich wirklich wie eine Wildkatze benimmt, weil es Menschen nicht mehr gewöhnt ist. Die Welpen,meistens krank und schwach, müssen dann mühsam und kostenintensiv aufgepäppelt werden. 

Sehr oft gelingt das aber trotz allergrößter Mühe nicht und diese kleinen hilflosen Geschöpfe sterben. Wer in einem solchen Moment einmal ein solches Fellbündelchen, oft nicht größer als eine Menschenhand, vor sich hatte und ihm
dann in die Augen sah, vergißt das sicher
niemals!!!

 

Katzenhalter, die, aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen, ihre Katzen nicht kastrieren lassen, sie aber auch verständlicher weise nicht alle behalten können, denn eine einzige Katze kann jährlich bis zu 14 Jungtiere bekommen,
bringen sie dann in die ohnehin schon überfüllten Tierheime. 

Nicht kastrieren bedeutet:

Immer wieder erleben wir Tierschützer aber auch, das sie einfach entsorgt werden, wie Müll. So hart müssen wir das einfach ausdrücken, denn dieseWinzlinge werden u.a. gefunden in Glascontainern, fest verschnürt in
Kartons im Straßengraben, oder man wirft sie uns im Tierheim über den Zaun. Genau so oft stehen wir aber auch entsetzt vor hochtragenden Katzen, deren man sich auf die gleiche Art und Weise entledigt! 

DAS

 

   

 

      

 

        

MUSS EIN ENDE HABEN!!!

Die Tierheime sind hoffnungslos überfüllt auch mit 

derartigen Tieren!!!! 

Sechzehn Tierheime in Deutschland mußten schon schließen, weil sie der finanziellen Belastung nicht mehr gewachsen waren. Vielen anderen wird es genau so ergehen, wenn es uns nicht gelingt, diese Katzenflut zu stoppen.

Die Tierarztkosten steigen dermaßen, das die Vereine sie nicht mehr tragen können.Wer aber soll sich dann um all die hilflosen , ausgesetzten, oder auch nur um die verloren gegangen Tiere kümmern, wenn es z. B, auch in Ihrer
Region kein Tierheim mehr gibt?

 

Was passiert z. B. mit Ihrem Tier, wenn es einmal verloren geht, evtl. nachts verletzt auf der Straße liegt, es aber nirgendwo ein Tierheim mit Tierschützern
gibt, die sich darum kümmern?????!!!!!

Haben Sie daran schon einmal gedacht?

 

Die Stadt Paderborn hat als erste Stadt in Deutschland vor 2 Jahren eine Verordnung erlassen, die alle Katzenhalter dazu verpflichtet ihre frei laufenden Katzen kastrieren zu lassen. Man nennt das : 

Paderborner Modell

 

Im folgenden werden wir Ihnen diese Verordnung vorstellen und bitten Sie um Unterstützung für die Umsetzung auch für unseren Tierschutzverein.

Die zentralen Forderungen zur Kastrationspflicht sind unter den folgenden 6 Punkten zusammen gefasst:

  1. Katzenhalter, die ihrer Katze Zugang ins Freie gewähren, haben diese vor Vollendung des 5. Lebensmonats von einem Tierarzt unfruchtbar machen zu lassen.
  2. Katzen sind vor Vollendung des 5. Lebensmonats mittels Tätowierung und/oder Mikrochip zu kennzeichnen und registrieren zu lassen. Die doppelte Kennzeichnung durch Tätowierung in beiden Ohren, zuzüglich Mikrochip/Transponder ist erstrebenswert.
  3. Katzen aus genehmigter privater oder gewerblicher Zucht und/oder Handel sind vor der Weitergabe an dritte, vor Vollendung des 5. Lebensmonats, mittels Tätowierung und/oder Mikrochip zu kennzeichnen und registrieren zu lassen.
  4. Als Katzenhalter/in im vorstehenden Sinne gilt auch, wer frei lebende Katzen Futter zur Verfügung stellt (Obhutsverhältnis).
  5. Für die private oder gewerbliche Zucht von Katzen können auf schriftlichen Antrag hin, Ausnahmen von der Kastrationspflicht zugelassen werden, sofern eine Kontrolle, Dokumentation, nachhaltige Verantwortung und Versorgung der Nachzucht glaubhaft dargelegt wird.
  6. Die Mindesthalteanforderungen für Katzen sind einzuhalten.

 

Wir bitten um Ihre Unterstützung!

 

Unterschriftenlisten liegen im Tierheim Bückeburg aus.

Online finden Sie eine Petition zum Unterzeichnen!

Dazu klicken Sie bitte 

 

 Weitere detaillierte Informationen erhalten Sie unter:

Klick auf's Bild!

 




Erfolge:

Das Bundestierschutzministerium BMELV begrüßt den Vorstoss einzelner Städte und Gemeinden. Dem Staatsziel Tierschutz wird sich in folgenden Städten gestellt:

  1. Paderborn seit 2008
  2. Düsseldorf seit 2010
  3. Delmenhorst seit 2010
  4. Bunde seit 2010
  5. Oer-Erkenschwick seit 2010
  6. Salzgitter seit 2010
  7. Bad Dürrenberg seit 2010
  8. Göttingen?
  9. Bergheim?
  10. Aachen?

 Und Bückeburg, Rinteln u. Umgebung???

Mit Ihrer Hilfe könnten auch wir bald auf dieser Liste stehen!